Meisterwerkstatt Haag
Service

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Reifenmontage klingt nach einer Sache von zehn Minuten. In Wirklichkeit steckt einiges mehr dahinter, wenn es sauber gemacht werden soll. Wir zeigen Ihnen, wie der Ablauf bei uns aussieht – und warum jeder Schritt zählt.

Annahme und Sichtprüfung

Sie bringen Räder oder das ganze Fahrzeug. Wir schauen uns zuerst Reifen, Felgen und Ventile an. Risse, Beulen, ungleichmäßiger Verschleiß, beschädigte Felgenbetten – das alles fällt in dieser Minute auf und wird festgehalten. Bei eingelagerten Reifen prüfen wir auch das Profil und das DOT-Datum.

Demontage und Felgenreinigung

Die alten Reifen kommen runter. Anschließend reinigen wir die Felgenbetten gründlich. Das ist wichtig, damit der neue Reifen sauber sitzt und keine schleichende Undichtigkeit entsteht. Bei Alufelgen kontrollieren wir zusätzlich die Dichtflächen.

Ventil und RDKS

Bei Stahlfelgen bekommen Sie standardmäßig neue Gummiventile – die altern und reißen, das gehört zum Wechsel dazu. Bei RDKS-Sensoren prüfen wir Funktion, Batterie und Dichtung. Falls einer ausgetauscht werden muss, sagen wir Ihnen das vorher und holen uns Ihre Freigabe.

Montage und Feinwuchtung

Die neuen Reifen werden auf der Montagemaschine aufgezogen, ohne Felge und Reifen zu beschädigen. Anschließend wuchten wir jedes Rad einzeln auf der Wuchtmaschine. Wir fahren keine Schnellwuchtung, sondern setzen Klebegewichte präzise an die richtige Stelle. Wenn das Rad nach dem ersten Durchlauf nicht sauber läuft, wuchten wir nach.

Drehmoment und Kontrollfahrt

Die Räder kommen ans Fahrzeug. Wir ziehen mit dem Drehmomentschlüssel auf den Wert an, den der Hersteller vorgibt – nicht „nach Gefühl” mit dem Schlagschrauber. Auf Wunsch fahren wir kurz zur Kontrolle, ob alles sauber läuft.

Eine Inspektion ist mehr als „Öl wechseln und Häkchen setzen”. Wir arbeiten exakt nach Herstellervorgabe – und tragen jeden Schritt im digitalen Serviceheft ein. So bleibt Ihre Garantie erhalten und Ihr Fahrzeug in einem Zustand, der Ihnen Jahre Ruhe gibt.


Annahme und Vorgespräch

Bevor wir starten, schauen wir gemeinsam ins Serviceheft, prüfen den Kilometerstand und besprechen, ob es etwas gibt, das Ihnen aufgefallen ist – Geräusche, Vibrationen, Warnleuchten. Diese Hinweise sind Gold wert, weil sie uns gezielt suchen lassen.

Herstellerplan abrufen

Wir arbeiten mit aktuellen Herstellerdaten. Damit wissen wir genau, welche Punkte bei Ihrem Fahrzeug fällig sind: Bremsflüssigkeit, Zahnriemen, Pollenfilter, Zündkerzen, Kühlmittel und so weiter. Sie bekommen nichts gemacht, was nicht nötig ist.

Sichtprüfung von oben und unten

Das Fahrzeug kommt auf die Hebebühne. Wir prüfen Achsen, Bremsen, Auspuff, Stoßdämpfer, Antriebswellen und Unterboden. Oben kontrollieren wir Flüssigkeitsstände, Keilriemen, Schläuche und die Lichtanlage.

Ölwechsel und Filter

Öl raus, neuen Filter rein, frisches Öl in der vom Hersteller vorgeschriebenen Spezifikation. Nicht irgendein Öl – sondern das, was Ihr Motor braucht. Pollenfilter und Luftfilter werden bei Bedarf direkt mit erneuert.

Diagnose und Fehlerspeicher

Wir lesen den Fehlerspeicher aus, auch wenn keine Lampe leuchtet. So sehen wir, ob sich im Hintergrund etwas anbahnt. Falls nötig, löschen wir Einträge und dokumentieren das.

Abschluss und Übergabe

Sie bekommen einen Bericht, was gemacht wurde, was empfehlenswert ist und worauf Sie achten sollten. Das Serviceheft wird gestempelt oder digital eingetragen.


Hauptuntersuchung und Abgasuntersuchung sind Pflicht – und für viele Kunden Stress, weil die Sorge mitfährt: „Hoffentlich kommt da nichts.” Bei uns muss diese Sorge nicht sein. Wir machen den Check vorher und arbeiten direkt mit der GTÜ zusammen.

Termin gemeinsam mit der HU vereinbaren

Sie nennen uns das Fälligkeitsdatum aus dem Fahrzeugschein. Wir vereinbaren einen Termin, an dem der Prüfer der GTÜ in unserer Werkstatt ist – meist ein- bis zweimal pro Woche. So sparen Sie sich den Weg zur Prüfstelle.

Vorab-Check vor der Prüfung

Bevor der Prüfer kommt, schauen wir uns Ihr Auto durch wie bei einer kleinen Inspektion. Bremsen, Beleuchtung, Reifenprofil, Auspuff, Sichtprüfung Unterboden, Lenkung, Achse. Wenn wir etwas finden, sagen wir es Ihnen sofort.

Mängel beheben – wenn Sie wollen

Kleine Sachen – eine durchgebrannte Lampe, ein loses Kabel, eine fehlende Kennzeichenleuchte – beheben wir auf Wunsch direkt vor der Prüfung. So kommen Sie ohne erheblichen Mangel durch.

Die eigentliche HU/AU

Der GTÜ-Prüfer übernimmt. Wir stellen das Fahrzeug, sind dabei und erklären, was er prüft. Die AU läuft am Auspuff, die HU auf der Bühne und am Bremsenprüfstand.

Plakette und Bericht

Wenn alles passt, bekommen Sie die neue Plakette aufs Kennzeichen und den Untersuchungsbericht. Im Display Ihres Fahrzeugs steht die nächste HU dann zwei Jahre weiter – fertig.

Bei Mängeln

Wenn der Prüfer einen erheblichen Mangel findet, beheben wir ihn nach Absprache. Sie haben dann einen Monat Zeit zur Nachprüfung – ohne neue komplette HU.


Fehlerdiagnose

Eine Warnleuchte im Display ist erstmal beunruhigend. Aber sie ist auch ein Hinweis, den wir lesen können – wenn man das richtige Werkzeug hat. So gehen wir bei einer Fehlerdiagnose vor.

Sie schildern, was los ist

Wann tritt der Fehler auf? Beim Kaltstart? Bei Hitze? Nach längerer Fahrt? Bei welcher Geschwindigkeit? Diese Fragen sind wichtig – sie helfen uns, gezielt zu suchen statt zu raten.

Fehlerspeicher auslesen

Wir schließen ein professionelles Diagnosegerät an die OBD-Schnittstelle an und lesen alle Steuergeräte aus – Motor, Getriebe, ABS, Airbag, Klima, Komfortelektronik. Jeder Fehlercode wird mit Klartext angezeigt.

Codes interpretieren

Ein Fehlercode allein sagt nicht alles. Manchmal ist er die Ursache, manchmal die Folge. Wir kennen die typischen Muster und unterscheiden zwischen Hauptursache und Begleiterscheinung.

Live-Daten und Messwerte

Wenn der Code unklar ist, schauen wir uns die Live-Daten an – Lambda-Werte, Saugrohrdruck, Drehzahl, Einspritzzeit, Spannungen. Mit diesen Werten finden wir auch Fehler, die der Speicher nicht direkt anzeigt.

Mechanische Prüfung

Manche Fehler entstehen mechanisch – undichte Schläuche, gerissene Stecker, korrodierte Massepunkte. Eine reine Computer-Diagnose findet das nicht. Wir prüfen auch von Hand, wenn nötig.

Diagnose und Empfehlung

Am Ende sagen wir Ihnen: Was ist die Ursache, was muss gemacht werden, was kostet es. Sie entscheiden, wir schreiben nichts vor.

Häufige Fragen

Kostet die Diagnose extra? Eine reine Auslesung kostet wenig. Eine echte Fehlersuche mit Live-Daten und Prüfung dauert länger und wird nach Aufwand berechnet – wir sagen vorher, womit Sie rechnen müssen.

Ist der Fehlercode gleich die Reparatur? Nicht immer. Ein Fehlercode ist ein Hinweis. Die echte Ursache zu finden, ist oft Detektivarbeit.


Eine Autobatterie ist unauffällig – bis sie nicht mehr geht. Mit ein paar Minuten Test wissen Sie vorher, wie es um sie steht. Hier zeigen wir Ihnen, wie wir einen Batterie-Service durchführen.

Sichtprüfung der Batterie

Wir schauen zuerst, ob die Batterie sauber sitzt, ob die Pole frei von Korrosion sind und ob das Gehäuse Risse oder Auswölbungen zeigt. Eine ausgebeulte Batterie ist ein klares Zeichen für einen Defekt.

Spannung und Ruhespannung messen

Mit einem Voltmeter prüfen wir die Spannung – bei Motor aus sollten es etwa 12,6 Volt sein. Unter 12,4 Volt deutet auf eine schwache Batterie hin, unter 12,0 Volt ist sie deutlich entladen.

Belastungstest mit dem Tester

Ein professioneller Batterietester belastet die Batterie unter Last und misst, wie sie reagiert. So sehen wir den Innenwiderstand, den tatsächlichen Kaltstartstrom und den Gesundheitszustand in Prozent.

Lichtmaschine prüfen

Eine schwache Batterie kann auch an einer defekten Lichtmaschine liegen. Wir messen die Ladespannung im Leerlauf und mit Last – sie sollte zwischen 13,8 und 14,4 Volt liegen.

Pole reinigen und fetten

Wenn die Pole oxidiert sind, reinigen wir sie und tragen Polfett auf. Das schützt vor erneuter Korrosion und sorgt für sauberen Stromfluss.

Batterie tauschen, wenn nötig

Wenn die Batterie defekt ist, tauschen wir sie gegen eine neue passender Größe und Spezifikation. Bei modernen Fahrzeugen mit Start-Stop-System brauchen wir AGM- oder EFB-Batterien – und melden die neue im Bordcomputer an.

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Batterie-Service? Der reine Test dauert 15 Minuten. Mit Wechsel und Anlernung etwa 30 bis 60 Minuten.

Kann ich die Batterie selbst wechseln? Bei älteren Fahrzeugen ja. Bei modernen Autos gehen ohne Anlernung Komfortfunktionen verloren oder Fehlermeldungen erscheinen – besser zur Werkstatt.